12.05.2017 - 14.05.2017 Bericht zum Seminar Bassai Dai

Es war mal wieder soweit, zu viert machte wir uns vom Zen Karate Cottbus e.V. auf den Weg nach Bensheim. Ein interessantes Seminar des Budo-Studien-Kreises zur Kata Bassai Dai stand auf dem Programm. 

Den einführenden Worten von Sensei Christian Lind nach stand die Anwendung der Kata aus sich der Selbstverteidigung im Fokus. So startete eine Vielzahl der Bewegungen aus „Clinch-Situationen“, in denen der Partner am Revers gehalten, oder an der Schulter gefasst wurde. 

Abwehrtechniken waren oft mit einer dem Boxen ähnlichen Körperposition verbunden, endeten jedoch zumeist mit einem Wurf. Selbst Capoeira-Bewegungen waren vorhanden. Aus meiner Sicht am interessantesten erschien mir das Führen des Gegners, wie beim Tanzen, um diesen jedoch in eine instabile Position zu bringen. Hier war die Devise „weich im Zug“ zu arbeiten,da ruckartige Bewegungen oft das Gegenteil bewirken. 

Die gute Methodik von Sensei Christian Lind durch das sequenzweise Üben verschaffte mir immer einen engen Bezug zur Kata mit den dort verborgenen Anwendungen.

Ein Dankeschön geht auch an Lizzy und Volker für das Bo-Training am Nachmittag. Beide stellten neue Aspekte bei den Schlagtechniken, die nicht mehr unter den Arm gezogen werden, vor. 

In den letzten zwei Trainingsstunden des Tages konnte man sich im Randori, im Bodenkampf und in weiteren Kime-Techniken versuchen, wobei auch hier die Bezüge zu den Techniken der Bassai-Dai den Trainingstag abrundeten. 

Abschließend grillten alle etwa 30 Teilnehmer zusammen, wobei auch der pünktlich beginnende Regen die Stimmung nicht trüben konnte. Grillmeister Bernd Mautry, mit Schirm und Kapuze, verwandelte insbesondere die selbstgemachten Käsepäckchen in eine Delikatesse. 

Nach dem Essen machte Christian Lind Ausführungen zum Thema Waffen. Gerade die Gefährlichkeit von Messerangriffen, oder die Überlegenheit von Schwerttechniken standen im Vordergrund.

Das Sonntags-Training befasste sich mit dem letzten Teil der Kata. Hier macht Sensei Ursel Arnold die Brachialgewalt der Bassai Dai, als „Sturm auf die Festung“ anschaulich.

Abschließend führten Christian und Henrique alle Anwendungsbeispiele als zusammenhängendes Oyo vor. 

 

Vielen Dank sagen Dirk, Bernd, Holger und Sebastian von Zen Karate Cottbus e.V.


2017 Frührjahrsputz

Dieses Jahr wurde das Dojo auf Vordermann gebracht, sowohl Innen als auch Außen.

Zur Einstimmung wurde wieder in kleiner Runde gefrühstückt, bevor es um 9.30 Uhr losging.

Mit 19 Mitgliedern aus dem Karate, deren Eltern & der Taiji- Gruppe wurde repariert, gemalert geputzt, geräumt, gesaugt, gezupft, gewässert, gemäht & gewischt. Zudem wurde eine Bestandsaufnahme von allen Dingen im Dojo erstellt. 

Wahnsinn was in den Ecken so vorhanden ist. Leider spielte das Wetter heute nicht so mit. Es regnete immer wieder & der Wind erschwerte zusätzlich die Außenarbeiten. Das Fenster putzen muss leider vertagt werden.

Die Ostseite des Dojo´s wurde komplett befreit vom Strauchbewuchs & vom Laub. Im Trainingsraum wurde die Heizungsabdeckung vergrößert, zur besseren Wärmezirkulation. Jetzt gibt es keine kalten Füße mehr.

Die Herrenumkleide erfreut sich über einen neuen Anstrich und einen neuen Bodenbelag.Es sind dennoch weitere Malerarbeiten zu erledigen. Beide Umkleideräume erhielten neue Deckenleuchten mit Farbwechsler. Es glänzen nun die Bäder, die Umkleiden, die Küche, das Büro, der Trainingsraum & der Clubraum. Auch unsere Fische wurden verwöhnt.Für das leibliche Wohl sorgte Sandra, aus der Taiji-Gruppe. Sie verköstigte Uns mit Nudelsalat und Grillwürsten. Ein bunt gemischter Salat stellte uns Katja auf den Tisch. Das Dessert kam von Kerstin in Form von Kuchen.

Es war schön zu sehen, dass die Erwachsenen & die Jugendlichen Hand in Hand zusammen arbeiteten.

Ein großer Dank geht an alle, die uns unterstützt haben. Es war ein gelungener Tag. Um 16:45 Uhr  wurde der Frühjahrsputz beendet.


Nachtrag Weihnachtsfeier "Das junge und alte Gemüse macht sich zum Obst)


Nachtrag 17.10.2016 Trainingslager im Budokan in Bensheim

Das diesjährige Trainingslager war nun mein dritter Besuch in Bensheim und somit auch im Budokan. Als wir nach der langen Autofahrt am Montag angekommen waren, wurden wir wieder herzlich empfangen. Am selben Abend hatten wir noch von 20 Uhr bis 22 Uhr eine Trainingseinheit. In den folgenden Tagen gab es jeweils drei Trainingseinheiten, die immer zwei Stunden beanspruchten. Diese fanden um 10 Uhr, um 14 Uhr und um 20 Uhr statt. Am Mittwoch wurde das abendliche Training als Seminar genutzt, wo über den Budo philosophiert und diskutiert wurde. Der Donnerstag war so organisiert, dass nur früh Training stattfand und der Nachmittag dazu genutzt wurde, die Stadt Bensheim und Umgebung besser kennenzulernen. Die Meisten, mich eingeschlossen, gingen zum Technik Museum in Speyer. Trotz des schlechten Wetters konnte man viel sehen und erleben. Am  Abend wurde noch im Klubraum musiziert und gesungen. Der Freitag bestand im Wesentlichen aus freiem Training und galt noch mal der Prüfungsvorbereitung. Samstag war es dann wider so weit, die große Prüfung stand bevor. Es waren diesmal so viel Teilnehmer, dass die Prüflinge auf das kleine und das große Dojo aufgeteilt werden mussten. Natürlich war die Erleichterung groß, als bekannt gegeben wurde, dass alle bestanden hatten. Dies wurde dann abends bei leckerer Pizza gebührend  gefeiert. Am Sonntag stand die Heimreise an. Hier gilt ein besonderer Dank den Kraftfahrern.  Abschließend kann ich sagen, dass es wieder ein schöner, erlebnisreicher und interessanter Lehrgang war. Für den nächsten Lehrgang wünsche ich mir, dass noch mehr Schüler aus unserm Dojo daran teilnehmen können, um auch dieser Erfahrung  einer so intensiven Trainingswoche zu machen.  Max Groth