08.12.2017 Weihnachtsfeier


01.12.2017 Training der Erwachsenen und Jugendlichen


22.09.2017 Unser Oktoberfest


08.09.2017 Fortbildung - Übungsleiter für Kinder | Berichte von Max, Kate und Fabian

Max Groth:

"Die Anreise: Wir, also Ronald, Fabian, Kate und ich, hatte uns am Freitag um 15 Uhr bei Fabian verabredet. Zuerst erreichte uns von Ronald, unserem Fahrer und unsere Aufsichtsperson, die Nachricht, dass er sich um eine viertel Stunde verspäten würde. Warum er sich verspätet hat, erzählte er uns später auf der Fahrt... 

Als Ronald dann ankam, stellten wir beim Einladen unserer Sachen auch noch fest, dass Ronald in der ganzen Hektik die Bos (Langstock) bei sich zuhause hat stehen gelassen. Schnurstracks ging‘s also nochmal zurück zu Ronald um die Bos zu holen.

Nun alles an Board und wir konnten uns endlich auf den Weg machen. Auf der ersten Hälfte der Fahrt war Kate unsere Navigatorin. Auf der zweiten Hälfte war ich es. Navigiert wurde ganz einfach mit Google Maps und so kamen wir auch ganz gut an mehreren Staus vorbei. Während der Fahrt wurde  über verschiedene Themen unseres Trainingsalltages gesprochen. Allerdings ist auch einige Zeit mit Schlafen draufgegangen, denn die Fahrzeit betrug rund 6 Stunden. An dieser Stelle nochmals ganz herzlich Dank an Ronald, der uns zuverlässig und sicher an unser Ziel gebracht hat.
Die Ankunft: Es war ungefähr 22 Uhr und schon längst dunkel. Trotz alledem wurden wir herzlich empfangen. Eine kleine Trainingseinheit stand auch gleich an, denn unsere Schlafplätze mussten noch eingerichtet werden. Die Matten, die dafür vorgesehen waren, lagen hinter einer abgeschlossenen Wand. Glücklicherweise war diese Wand aber nach oben offen und so hieß es: Stuhl holen, rüber klettern, Matten über die Wand hieven und an unseren Schlafplatz bringen. Später fanden wir heraus, man sie auch darunter durchschieben können. Aber das wäre ja langweilig gewesen. Als wir dann mit allem fertig waren, gesellten wir uns zu den anderen im Gemeinschaftsraum, wo schon kräftig musiziert wurde. Hier bekamen noch einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Cocktailmaschine. Wer sich jetzt fragt, was soll denn das sein? Die ausführliche Antwort bekommt ihr bei Kevin aus Speyer. In kurzen Worten, es ist eine Maschine, die durch Einfüllen bestimmter Zutaten einen Cocktail mixt. Um null Uhr wurde dann auch noch einen kleine Party geschmissen, da Philip, einer der Seminarleiter, Geburtstag hatte. Nachdem jeder anständig gratuliert hatte, gab es noch was zu naschen und nicht enden wollende Unterhaltungen. Da wir aber von der langen Fahrt schon etwas geschafft waren, haben wir uns entschlossen, die Nachtruhe einzuläuten um Kräfte für den morgigen Tag zu sammeln. Der einzige der noch etwas länger wach blieb war Ronald, er hat ja aber auch schon größere Akkus als wir.
Der erste Seminartag: Aufstehen gegen 7:30 und um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Als erstes haben wir die Kinder versorgt, da zeitgleich noch ein Kindertrainingslager stattfand. Es gab Schnitte mit Margarine und verschiedenen Aufstrichen. Nach dem Frühstück, einschließlich Küchendienst, begann schon die erste Einheit für uns Kindertrainer. Dabei haben ich viele interessante Dinge erfahren, wie man mit Kindern umgehen muss. Auch was man bei ihnen darf und was nicht, aber auch wie man sie bei Laune hält und sie für neue Dinge begeistert, gehörte zu den gesammelten Erkenntnissen. An praktischen Beispielen wurde uns die Trainingsdurchführung verständlich erklärt. Zwischendurch gab es dann die Mittagspause, in der man nochmal das Vermittelte verinnerlichte und natürlich seine Kräfte mit einer leckeren Mahlzeit auffrischen konnte. Anschließend gab es eine Überraschung für uns, denn man bot uns eine kleine Führung durch die Speyer Innenstadt an. Die haben wir natürlich dankend angenommen. Während der Tour besuchten wir unteranderem einen alten Glockenturm, ein wundervoll eingerichtetes Freiluftcafe und den Dom von Speyer. In der Walderholung, so hieß unser Unterkunft, wieder angekommen ging es dann sofort wieder weiter mit dem Seminar. Wir haben viele neue Methoden kennengelernt wie man Kinder spielerisch und ohne stumpfes Katalaufen Karate beibringen kann. Aber auch wie man kleine Selbstverteidigungskombinationen so gestaltet, dass sie für Kinder verständlich sind, gehörte mit dazu. „Denn eins darf Kindertraining niemals sein, langweilig.“ Als der letzte Seminarteil des Tages zum Ende kam war es bereits Zeit für das Abendbrot. Die Grills waren schon warm und das erste Essen stand schon bereit. Die Bäuche waren gut gefüllt und es hieß wieder aufräumen. Im Anschluss kamen alle wieder im Gemeinschaftsraum zusammen. Es gab wieder tolle Musik und die Cocktails der Maschine waren auch sehr lecker. Der Abend neigte sich dem Ende und wir gingen ins Bett. Natürlich blieb Ronald wieder länger wach.
Der zweite Seminartag: Er verlief ähnlich wie der erste Tag. Zum letzten Seminarteil trafen wir uns alle im Essenssaal, der als Konferenzraum umfunktioniert wurde. Dort wurde nochmal besprochen, worauf wir besonders zu achten haben. Dies bezog sich nicht nur auf das Kindertraining, sondern auch auf unsere eigenen Verhaltensweisen. An denen haben wir immer noch zu feilen. Einiges was angesprochen wurde hat mich persönlich ziemlich zum Nachdenken gebracht. Als die Besprechung dann vorbei war, haben wir noch aufgeräumt und alles wieder auf Vordermann gebracht. Zum Schluss haben wir uns von allen verabschiedet und anschließend auf die Heimfahrt gemacht. Diesmal war Fabi der Navigator. Die Fahrt war ohne nennenswerte Zwischenfälle, so dass wir  relativ schnell zuhause ankamen. Während der Autofahrt wurde noch über das Seminar resümiert und auch wieder ein bisschen geschlafen. Außer Ronald natürlich. Gegen 19 Uhr kamen wir dann in Cottbus bei Fabi an und wurden herzlich von unseren Eltern empfangen.
Somit sind wir schon am Ende des Seminares angekommen und ich hoffe, dass ich auf diese Weise den Großteil meiner Erlebnisse vermitteln konnte." 

 

Kate Zimmermann:

"Am Wochenende vom 08.09. bis 10.09.2017 waren Fabian, Max, Ronald und ich zu einem Trainerlehrgang in Speyer. Dort lernten wir, wie wichtig es ist, im Kindertraining kreativ und abwechslungsreich zu sein. Außerdem probierten wir viele der Übungen aus.

Ich muss sagen, so einfach wie die Übungen manchmal aussahen, waren sie gar nicht. Es ist erstaunlich, wie man eigentlich sehr komplexe Techniken in eine für Kinder verständliche Form wandeln kann. Wir haben viele verschiedene Techniken gelernt. Auch aus dem Goshin. Natürlich haben wir nicht nur gelernt, sondern haben auch eine Stadtführung gemacht, um die Stadt Speyer etwas näher kennenzulernen. Außerdem haben wir gemeinsam musiziert, am Lagerfeuer gesessen und gelacht. Am Sonntag haben wir eine Gesprächsrunde gemacht. Dort wurde uns nochmal vieles verdeutlicht. Besonders wichtig finde ich, dass man viel Sensibilität besitzen muss und dass man möglichst alles möglichst vorher sieht, d.h. dass man z.B. nicht fragt was man machen soll, sondern sieht, was zu tun ist.

Das Beste am gesamten Lehrgang, fand ich, war als wir mit Tennisbällen einige leichte, aber auch schwierige Koordinationübungen ausprobiert haben. Aus diesem kleinen Lehrgang habe ich wirklich viel mitgenommen."

 

Fabian Langer:

"Aus meiner Sicht war das Seminar echt klasse, weil wir eine Menge neues gelernt haben und auch bisher unbekannte Mitglieder des BSK kennen lernten. Außerdem hatten wir wieder, z.B. bei der Stadtrundführung durch Speyer oder dem gemütlichen ... 

... und lustigem Grillabend am zweiten Tag, einen riesen- Spaß gehabt. Auch war die Location mal etwas anderes als das Cottbuser oder Bensheimer Dojo, da man sich dort zwischen den ganzen kleine Kindern fast wie in einem Sommerferienlager füllte. Was ich gut fand war das wir für ein bisschen mehr Geld eine Frühstück, Mittag und Abendbrot bekamen. Was ich leicht negativ fand, war dass wir im voraus eher wenig Infos über das Seminar erhalten haben.

Aber alles in allem war das Seminar ein großer Erfolg für alle Teilnehmer."


01.09.2017 3 Monate Praktikum in Cottbus - Bericht von Paul

Hi! Ich bin Paul, 22 Jahre alt und studiere Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule Anhalt in Dessau-Roßlau. Seit nun fast vier Jahren bin ich begeisterter Karateka und interessiere mich daneben auch u.a. für Meditation. Im Sommer diesen Jahres ergab sich für mich die Chance, mein Praktikumssemester in einem regional ansässigem Betrieb in Schwarze Pumpe zu absolvieren und war daher auch auf der Suche nach einem Karate-Verein, in dem ich die nächsten vier Monate lang mein Training absolvieren konnte. Nach anfänglichen Recherchen im Internet, stieß ich dabei auf die Website des „Zen-Karate Cottbus e.V.“. Am Internetauftritt des Vereins fielen mir dabei vor allem die übersichtliche und sachliche Gestaltung, sowie die Konzentration auf traditionelle Aspekte und Prinzipien des Karatedo sehr positiv ins Auge....

Von den Mitgliedern des Vereines fühlte ich mich von Anfang an herzlich aufgenommen. Sowohl die Tatsache, dass sich meine Mitgliedschaft nur auf ein paar Monate beschränkte, als auch der Umstand, Mitglied eines anderen Dojos und Verbandes zu sein, stellten kein Problem dar. Gerade Letzteres konnte durch beidseitigen Austausch jeweils abweichender Technikausführungen zum Verständnis und Lernen neuer Herangehensweisen beitragen. Dazu zählten u.a. vielfältige QiGong-Übungen, spezielle Übungs-Katas oder das Training am Makiwara.     

Während meiner Zeit vielen mir auch sehr die stets fleißigen und gemeinschaftlichen Bemühungen um die äußerliche und innerliche Pflege des Dojos auf. So konnten die vielen Momente des Wischens der Böden, des Unkrautzupfens und Harkens im Garten, aber auch die gemeinsamen Runden nach dem Training zu einem größeren Gemeinschaftsgefühl und tieferen Verständnis des Karatedo beitragen.

Zuletzt sollen auch nicht die etlichen Stunden des stillen Sitzens im Zen unerwähnt bleiben. Nach dem Besuch einer Einführungsrunde im Zazen war mir klar, fortan keine Runde mehr auszulassen. Meine hier gemachten, ersten Erfahrungen im Zazen, trugen durch die stimmige Atmosphäre im Zendo und der freundlichen Führung der Sitzungen sehr dazu bei, mich zukünftig weiterhin mit dieser Kunst zu beschäftigen.

Abschließend möchte ich mich für die Aufnahme und Möglichkeit des Trainings bei euch sehr herzlich bedanken, und wünsche euch weiterhin ein gesundes Fortbestehen des Vereins!

 

 

Oss.

Paul

 


Juli 2017 Stellungnahme des ZEN-Karate Cottbus e.V. zum Fall Hans Rudolf Döring

Der buddhistische Priester Hans Rudolf Döring, buddhistischer Dharma-Name Dorin Genpo Osho, hat sich einer Vielzahl schwerer Verbrechen schuldig gemacht. In Verantwortung seiner Taten wurde er vom Landgericht in Augsburg verurteilt.

Auszug aus den lokalen Veröffentlichungen:

„Die dunkle Seite des nun 62-jährigen, ehemals charismatischen Zen-Priesters Genpo D., Hans Rudolf D., aus Dinkelscherben ist aufgedeckt: Er wurde vom Landgericht Augsburg unter Vorsitz des Richters Lenart Hoesch zu sieben Jahren und neun Monaten Freiheitsentzug mit begleitender Sexualtherapie für Straftäter verurteilt. ...“ (www.stadtzeitung_Augsburg.de)

Im Juli 2013 war Herr Döring Initiator eines Kalligraphie-Workshops mit den Meistern der Kalligraphie Sakurai Sensei und Kawakami Sensei in Cottbus.Im August 2014 besuchte uns Herr Döring als Initiator einer Übungswoche mit dem japanischen Zen-Meister ..Hozumi Gensho Roshi und seiner Schülerin Toshiko Myazaki.

Es waren außergewöhnliche Begegnungen mit großen Persönlichkeiten der japanischen ZEN-Kultur.

Die große Dankbarkeit gegenüber Herrn Döring, authentische ZEN-Ausbildung in Cottbus erfahren zu können, weicht jetzt einem blanken Entsetzen, über die bekannt gewordenen Hintergründe dieses Menschen.

 

Auszug aus Wikipedia:

„Dorin Genpo (* 25. April 1955 als Hans Rudolf Döring) ist Zenpriester und Gründer des buddhistischen Zentrums Bodaisan Shoboji. Er war Vorstandsmitglied und Ehrenrat der Deutschen Buddhistischen Union und Vizepräsident der buddhistischen Weltgemeinschaft World Fellowship of Buddhists ...“

 

Die Lehrer und Schüler des ZEN-Karate Cottbus e.V. sprechen den Opfern und Ihre Familie ihr tiefes Mitgefühl aus und üben Solidarität mit der Hakuin-Zen-Gemeinschaft Deutschland e.V., dem Trägerverein des Bodaisan Shoboji - Zen-Tempel in Dinkelscherben / Augsburg.

 

Siehe Stellungnahme der Hakuin-Zen-Gemeinschaft Deutschland e.V.:

http://www.zen-meditation-dinkelscherben.de/de/content/stellungnahme-der-hzg

 

In der Schule für Kampfkunst und Meditation in Cottbus lehnen wir jegliche Form von Gewalt ab. Die Kunst des Kampfes nutzen wir zur Gesunderhaltung, zur Selbstverteidigung und zur Selbstfindung.

Wir üben achtsamen Umgang mit allen Menschen, den Tieren und der Natur. Wir unterrichten unsere Schüler in Demut, Sorgfältigkeit und behutsamem Umgang mit „schutzbefohlenen Menschen“. Unsere Kinder und Jugendlichen finden bei Ihren Trainern und Übungsleitern vertrauensvolle Ansprechpartner zu allen Themen des Lebens.

 

 


20. - 23.07.2017 Jugend - und Kinderlehrgang - Bericht von Kate Zimmerman

Am 20.07.2017 begann unser anstrengender, lehrreicher, aber auch lustiger Lehrgang. 12 Schüler unseres Vereines waren, trotz Ferien, dabei. Es hieß also wieder jeden Morgen zeitig aufstehen und Frühsport betreiben und das ist nicht Jedermanns Sache, aber wir wollten alle gemeinsam den Lehrgang überstehen, deshalb hat jeder aus der Gruppe versucht andere zu motivieren. 

Hier und da mal ein paar Wehwehchen, aber trotzdem wurde weitergemacht. Wer sich verletzt hat, der wurde unterstützt, so wie es sich in einer Gruppe auch gehört. 

Auch beim Essen vorbereiten, Saubermachen und bei sonstigen Arbeiten packten Alle an. Das fand ich sehr gut, da dadurch die Arbeit deutlich schneller fertig war und die Gruppe auch weiter zusammenwuchs.

Klar, das weiß Jeder, dass es manchmal doch ein paar Ungereimtheiten gibt, aber meistens konnten wir diese gut untereinander lösen und wenn es doch nicht klappte, waren unsere Trainer und Übungsleiter da.

Besonders gut fand ich, dass wirklich jeder versucht hat durchzuhalten. Außerdem war das Essen sehr lecker und da gibt es schon das erste große Dankeschön, da wir ja von unseren Trainern und Übungsleiter unterstützt worden sind, damit wir trotzdem noch trainieren konnten. 

Das Beste am Trainingslager war der gesamte Samstag.

Wir waren schwimmen und jeder wurde angefeuert , sodass jeder es auch bis ans Ende durchgehalten hat und wir alle gleichzeitig und gemeinsam am Beckenrand nach den 60 Minuten anschlagen konnten. Am Abend haben wir dann erst so eine Nachmachsache gemacht. Also jemand hat etwas vorgemacht und dann haben wir das alle versucht nachzumachen. Das war sehr lustig, aber das war noch nicht alles. Torsten begann kurz darauf über den Pool zu springen und irgendwann endete es beim Schlammrutschen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und fast alle haben mitgemacht. Es war so lustig, aber wie wir aussahen. 

Am Samstag und Sonntag waren Prüfungen und alle Prüflinge haben bestanden. Herzlichen Glückwunsch.  

Es war auf jeden Fall einer meiner tollsten Lehrgänge. Wir sind wieder etwas mehr zusammengewachsen und ich hatte am Anfang nicht zu allen so ein gutes Vertrauen, wie jetzt wo der Lehrgang nun zu Ende ist.  

Ich finde es echt schade, dass der Lehrgang schon wieder vorbei ist, da es eine wirklich schöne Zeit war. Dieser Verein ist für mich wie eine zweite Familie.  
Ein riesen Dankeschön an unsere Trainer und Übungsleiter, welche sich überhaupt die Zeit dafür genommen haben, uns diese tolle Zeit zu ermöglichen, uns immer zugehört haben, uns geholfen haben und das sie einfach für uns da waren.
 
LG Kate

03.07.2017 Kate Zimmermann ... ein paar Gedanken

Ich möchte nochmal etwas loswerden. Und nein diesmal gibt es kein Mecker von mir. Viel mehr möchte ich mich heute bedanken. Seit Anfang Juli 2013 suchte meine Mutter nach einem neuen Verein aus vielerlei Gründen. Dann irgendwann fand sie diesen und setzte sich mit Torsten in Kontakt. Um ehrlich zu sein hatte ich in meiner ersten Trainingsstunde ziemliche Angst, aber ich wurde nett und freundlich empfangen. Schnell fand ich Anschluss an diese Gruppe. Nur eines gab es noch wovor ich Angst hatte. In meinem Verein, wo ich davor war, nahm man keine Rücksicht auf meine Krankheit, weshalb ich ziemlich viele Schwierigkeiten dort hatte. Aber selbst damit hatte ich bisher noch nie Probleme. Je öfter ich zum Training kam, desto stärker wurde bei mir das Gefühl, ...

... dass ich endlich dort angekommen bin, wo ich immer hin wollte. In einen Verein wo jeder akzeptiert wird mit seinen Fehlern und seinen Schwächen und Natürlich auch stärken. Ich weiß Natürlich das ich ziemlich empfindlich bin was das Training mit mir nicht immer einfach macht, aber ich habe schon das Gefühl, dass sich auch dies in den letzten Jahren gebessert hat. Aber ich glaube es kommt halt jeder Mal an seine Grenzen. Der eine schneller und der andere langsamer. Aber ich bin einfach so dankbar dafür, dass ihr mich alle so akzeptiert. In diesem Verein wird sich, so gut es geht, darum gekümmert, dass viele zum Training kommen können und auch nach Hause kommen. Wie auch Ronald schon Montag beim Training sagte, dass Torsten eine Nachricht schrieb und kurz darauf viele Mitglieder da waren um zu helfen. Es war beeindruckend, denn soetwas habe ich noch nie erlebt. Hier wird echt versucht auf jeden einzelnen einzugehen. Wenn ich überlege wie oft es mir in manchen Trainingslagern schlecht ging. Es wurde sich so gut um mich gekümmert. Ich bin echt froh, dass meine Mutter genau diesen Verein gefunden hat. Der Verein ist meine zweite Familie, weshalb ich auch gerne zum Dojo komme. Hier wird man nämlich nicht nur trainiert sondern kann zum Beispiel auch einfach nur Mal reden. Oder eine Party machen. 
Auch heute war mir wieder bewusst wie gut wir zusammenhalten. Manchmal passieren halt kleine Unfälle und der Schreck ist groß. Aber hey es wurde sich fürsorglich um mich gekümmert. Ich könnte hier so viel aufzählen, aber das will ich Euch alles ersparen. 
Einfach Mal ein riesen Danke an Alle. Ihr seid die Besten.

24.06.2017 Sommerfest des ZEN Karate Cottbus von Melanie Sanderhoff

Die Vorbereitungen starteten drei Tage zuvor mit dem 12 m Zeltaufbau. Einen Tag darauf, spielte das Wetter uns einen Streich, mit einem kräftigen Sturm und viel Regen. Das überlebte das Zelt nur knapp mit etlichen Blessuren. Mit vier Erwachsenen und drei Jugendlichen bauten wir im Eiltempo, das Zelt ab und zählten die verbogenen Teile. Zum Glück konnten wir uns Ersatzteile ausleihen und einen Tag vor dem Sommerfest, das Zelt erneut aufbauen.

Am Tag des Sommerfestes übte die kleine Gruppe (5-9 Jahre) und die Jugendgruppe (10-17 Jahre) ihr Vorführungsprogramm ab 10 Uhr. Eine Mutti kochte für die 15 Karateka (Schüler) Nudeln mit Tomatensoße. Nach dieser Stärkung bauten, räumten, putzten und dekorierten sie den Verein von innen und außen, damit es 16 Uhr losgehen konnte.

Kurz vor 16 Uhr füllte sich der Verein mit Eltern, Familienmitgliedern, Freunden und Interessierten. Jeder der Gäste verköstigte uns mit diversen Torten, Kuchen, Bowlen und Obstplatten. Ein riesen Dank für die tollen Speisen. Die Jugendgruppe kreierte zwei alkoholfreie Sommerbowlen, die reißenden Absatz fanden. Nach dem Begrüßungswort von Torsten Erler und Dirk Dommach, eröffnete sie das Vesper-Büfett.

 

Nach Kaffee und Kuchen vergnügten sich die Kinder auf der Hüpfburg, malten mit Kreide oder bestaunten unsere Koi´s.

Ab 17:30 Uhr wurde es für die Kleinen und die Großen ernst. Die Vorführung stand an. Jeder zeigte einige Techniken, entsprechend des Gürtelgrades. Es wurde dargestellt, wie Kinder sich auf dem Schulhof, in der Freizeit verhalten können, wenn sie bedrängt oder bedroht werden. Wichtig war die bewusste, aufmerksame, genaue Verrichtung von Techniken bzw. Abläufe. Dadurch fordern wir von uns Allen ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Respekt, Geduld, Achtsamkeit, Fleiß, Ausdauer und Wahrnehmung gegenüber unserer Umwelt. Die ersten wichtigen Regeln von Gichin Funakoshi sind dabei schon bei den Kleinsten verinnerlicht.

  1. Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
  2. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt

Dies war bei der Vorführung deutlich zu sehen und erfüllte die Eltern mit Stolz. Die Kinder wurden mit einem riesigen Applaus belohnt. Zudem präsentierte die Taiji- Gruppe (Kampf- und Bewegungskunst) unter Anleitung von Katja Theuerkauf, die 7-er Form von Entspannung mit System für Einsteiger. Den Nachmittag über berichtete Torsten Erler, die Entstehung und Entwicklung unseres Vereins sowie die Entstehung des Karates.

Nach der Vorführung wurde die Hüpfburg zur Wettkampfarena. Es gab drei Gruppen und jede Menge kleine Softbälle. Welches Team die meisten auf der Hüpfburg abschoss, hatte gewonnen. Auch hier merkte man, dass Achtsamkeit und Selbstbeherrschung nötig waren, um Verletzungen zu vermeiden.

Ab 19 Uhr wurde das Abendbüfett von Mr. Tu geliefert. Die Auswahl war groß und alle erfreuten sich am Abendessen. Damit die Kinder einen krönenden Abschluss fanden, wurde die Feuerschale angeheizt und es gab Stockbrot. Untermalt wurde es mit toller Partymusik vom DJ Torsten Erler. Die Jugend und die Erwachsenen tanzten sich in die Nacht hinein. Es wurden sogar musikalische Talente entdeckt, die mit Leidenschaft ihren Song sangen oder eine Beatboxing Performance lieferten.

Schön zu sehen war, dass alle in den Abendstunden gemeinsam das Zelt und die Hüpfburg abbauten und unser Dojo (Verein) wieder in den Ursprungszustand brachten. Aber auch zwischen den Mahlzeiten fanden sich immer wieder fleißige Helfer/innen, die den Küchendienst erledigten. Vielen Dank dafür, dass alles Hand in Hand ging. Dank einer engagierten Mutti, übernachteten einige Jugendliche im Dojo. Gegen ein Uhr morgens wurde das Sommerfest offiziell beendet


Bericht zum Sommerfest von Konrad Malk

Am 24. Juni erlebte ich mein erstes Sommerfest des ZEN – Karate Cottbus e.V.

Deshalb kann ich dieses Fest nicht mit anderen Sommerfesten vergleichen, ich kann aber mit Bestimmtheit sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich nicht wüsste, was zu verbessern wäre.

Ich fand es besonders schön, dass ich an diesem Tag in ungezwungener Atmosphäre mit Leuten reden konnte, die ich sonst nur kurz auf dem Weg zur Umkleide gesehen habe.  Von allen wurde ich freundlich begrüßt, sodass ich von Anfang an eine freundliche Stimmung wahrnahm. Das Essen war wunderbar und die Musik fand ich ausgezeichnet.

Ich möchte mich bei dem Team für das gelungene Fest bedanken.

 

Konrad Malk